Ayurveda – Naturheilkunde mit religiösen Wurzeln

Johanna Schröder, die Autorin dieses Blogbeitrags, ist die Betreiberin des Ayurveda-Infoportal AyurvedaTrends.com, wo Du zahlreiche Informationen rund um Ayurveda finden kannst. Außerdem bietet Sie auf Ihrer Website einen kleinen kostenlosen Ayurveda-Ratgeber an, um in die Mystik des Ayurveda einzutauchen. Vielleicht möchtest auch Du dein Leben im neuen Jahr mit kleinen  ayurvedischen Anwendungen auffrischen?

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Ayurveda, wörtlich aus dem Sanskrit übersetzt die Wissenschaft vom Leben, stammt aus Indien, Nepal und Sri Lanka. Wie alt die Lehren genau sind, ist nicht bekannt. Viele ayurvedische Ansätze finden sich bereits in der vedischen Religion, der ältesten in Indien nachweisbaren Glaubensrichtung, die vermutlich um 1500 vor Christus entstand. Und auch wenn sich vedische Religion und heutiger Hinduismus stark unterscheiden, gibt es auch zwischen Hinduismus und Ayurveda einige Bezüge.

Prinzip der Ganzheit

Einer der wichtigsten Grundsätze von Ayurveda ist die Einheit von Körper, Geist und Seele. Eine ayurvedische Behandlung, die physische Krankheiten ohne Berücksichtigung von Sinnen und Verstand zu heilen versucht, ist deshalb nicht denkbar. Agni, bei den Hindus der Gott des Feuers, spielt auch in der ayurvedischen Lehre eine zentrale Rolle. Gemeint ist hier aber nicht der Gott, sondern das innere Feuer, das durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung unterhalten wird – immer auf dem schmalen Grad zwischen zu geringer und zu großer Hitze. Denn nur bei richtig geregeltem Feuer entsteht Ojas. die Lebensenergie, die Harmonie zwischen Körper und Seele schafft.

Die drei Doshas

Ernährungs- und Krankheitslehre, aber auch ayurvedische Massage- und Reinigungstechniken werden bestimmt vom Verhältnis der drei Doshas Vata, Pitta und Kapha. Alle drei sind in unterschiedlicher Kombination in jedem Menschen vorhanden. Die Ayurvedatrends.com beschreibt den Vata-Typus als den leichten, beweglichen Menschen. Sein Element ist die Luft. Einen deutlichen Gegensatz dazu stellt der Kapha-dominierte Typ dar. Kapha steht für Erde und Wasser, also alles, was mit Struktur, Ernährung und dem Prinzip der Mütterlichkeit zu tun hat. Kapha-Menschen sind systematisch, zuverlässig und ausdauernd, aber auch behäbig, körperlich oft übergewichtig. Das dritte Dosha ist Pitta. Es verkörpert Feuer und Wasser und steht für den Stoffwechsel im Körper. Pitta-Dominanz bedeutet inneres Feuer, mit dem Führungspersönlichkeiten auch andere leicht entflammen können. Die Kehrseite sind Perfektionismus, Reizbarkeit und Wutausbrüche. Ayurvedische Medizin und Ernährungslehre haben das Ziel, die drei Doshas in ein ausgewogenes, aber nicht zwingend genau gleiches Verhältnis zu bringen.

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